16 oder 24?

Wales
Die walisische Fußball-Nationalmannschaft schwört sich ein (hier vor dem Freundschaftsspiel gegen die Niederlande im November 2015) – CC BY-SA 2.0: Jon Candy, (ohne Titel), https://www.flickr.com/photos/joncandy/21959436558/

von Dietrich Schulze-Marmeling – Die EM neigt sich ihrem Ende zu. Schon jetzt kann man sagen: Die Qualität war nicht berauschend. Hierfür wird u.a. die Ausweitung des Turniers von 16 auf 24 Mannschaften verantwortlich gemacht.

In der Tat gab es das eine oder andere gruselige Spiel. Nordirland gegen Wales war nach unseren Maßstäben bestenfalls 2. Bundesliga. Aber auch diese schauen wir uns an. Und den „Großen“ wurde nicht verboten, besser zu spielen. Die Kleinen haben nicht das Niveau der Großen hinuntergezogen. Dass Underdog-Teams einen eher defensiven, gearbeiteten Fußball bevorzugen, ist nichts Neues.

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Alles nur Neid?

Hardy Grüne

von Hardy Grüne – Nichts anderes als eine Neiddebatte sei es, wenn über die Honorare von Fußball-TV-Experten wie Memet Scholl oder Oliver Kahn gesprochen werde. Der Mediendienst „Kress“ hatte berichtet, es flössen bis zu 50.000 Euro Tagesgage.

Vorab: nichts ist bewiesen, es stehen lediglich Behauptungen im Raum. Sowohl ARD als auch Scholl und Kahn dementierten umgehend. „Die Zahl ist unwahr und meilenweit von der Wirklichkeit entfernt“, erklärte ARD-Programmdirektor Volker Herres. Ähnliches war schon vor einigen Wochen nach der Neuvergabe der TV-Rechte zu hören gewesen. Damals hieß es, die ARD müsse jedes Jahr 34 Millionen Euro mehr zahlen. „Die Zahlen sind falsch“, erklärte Herres seinerzeit.

In beiden Fällen blieben diese Aussagen beleglos im Raum stehen, lehnte Herres Forderungen nach Offenlegung kategorisch ab. „Wir haben im Sport einen gedeckelten Etat von 250 Millionen Euro pro Jahr für alles. (…) Jeder Mitbewerber könnte sofort ausrechnen: Wie viel haben die noch?“ Das ist zweifelsohne berechtigt, ebenso wie niemand erwarten darf, dass Scholl und Kahn ihre Verdienste von sich aus offen legen. Das würde niemand von uns tun, und das sollte man auch „Stars“ zugestehen.

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Irland, Fußball und der Brexit

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von Dietrich Schulze-Marmeling – Bei der EM in Frankreich war die irische Insel erstmals mit zwei Teams vertreten. Beide Teams, das der nordirischen Irish Football Association (IFA) und das der südirischen Football Association of Ireland (FAI), sind im Achtelfinale ausgeschieden – einen bzw. zwei Tage nach dem britischen EU-Referendum, bei dem eine Mehrheit für den „Brexit“ votierte.

In Nordirland stimmten 55,8% der Urnengänger für einen Verbleib des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Nordirland in der EU. Katholiken/Nationalisten machten mit großer Mehrheit ihr Kreuzchen bei „remain“, eine nicht ganz so große Mehrheit der Protestanten/Unionisten bei „leave“.

Der interessanteste Aspekt war die Spaltung im unionistischen/protestantischen Lager, wo nur die Democratic Unionist Party (DUP) für den „Brexit“ mobilisierte. Allerdings ist die DUP die stärkste Partei Nordirlands. Im nordirischen Parlament besetzt sie 38 der 108 Sitze und stellt mit Arlene Foster auch den First Minister. Es folgen Sinn Féin (28), früher auch als politischer Arm der IRA bezeichnet, Ulster Unionist Party (UUP, 16), Social Democratic and Labour Party (SDLP, 12) und Alliance Party (8).

Northern_ireland_national_football_team_logoDie Spaltung des protestantischen/unionistischen Lagers wurde auch beim Achtelfinalspiel der Nordiren gegen Wales evident. Der nordirische Anhang bestand zwar zu ca. 90% aus Protestanten, die aber in Richtung des walisischen Fan-Blocks skandierten: „We voted remain, we voted remain, we aren’t stupid, we voted remain.“ (In Wales hatte eine Mehrheit für den „Brexit“ gestimmt.)

Schottland, wo sich eine noch größere Mehrheit als in Nordirland für den Verbleib in der EU aussprach, droht nun mit einem neuen Referendum über schottische Unabhängigkeit. In Nordirland fordert die republikanische „Sinn Féin“-Partei ein Referendum über die innerirische Grenze. Dass dieses das von Sinn Féin gewünschte Ergebnis bringen würde, ist ziemlich unwahrscheinlich. Viele der Protestanten, die pro „remain“ gestimmt haben, bleiben trotzdem Unionisten. Die Union ist ihnen noch wichtiger als die EU. Eine Mehrheit für einen Austritt aus dem UK und eine Vereinigung mit der Republik Irland kommt nur dann zustande, wenn nicht nur alle Katholiken dafür stimmen, sondern auch noch ein Teil der Protestanten, und die Menschen, die sich keinem der beiden Lager zugehörig fühlen. (2011 ergab ein Zensus, dass sich immerhin 25% der Katholiken nicht primär als Iren sieht, sondern als Nordiren. Und 2013 ergab eine Umfrage der BBC, dass im Falle eines Referendums nur 21% der Nordiren für die Wiedervereinigung votieren würden. Es schien so, als hätte sich die große Mehrheit Katholiken im nordirischen Staat eingerichtet – trotz des starken Stimmenanteils von Sinn Féin. Viele wählen die Partei nicht als Verfechter eines irischen Einheitsstaats, sondern als besten Vertreter ihrer politischen, sozialen und kulturellen Interessen. Allerdings dürfte nun das „Brexit“-Resultat bei Nordirlands Katholiken den Ruf nach einer Wiedervereinigung lauter werden lassen.)

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Russische Randale bei der EM

von Dietrich Schulze-Marmeling – Die Anzeichen verdichten sich, dass es sich bei der Gewaltorgie russischer Hooligans um eine professionell geplante und organisierte Aktion handelte. Das waren keine „normalen Hools“, mit denen sich die Engländer prügelten. Englische Bierbäuche trafen auf durchtrainierte Burschen, die einer paramilitärischen Truppe ähnelten. Bestens ausgebildet und in der Lage, „hyper-schnelle und hyper-gewalttätige Interventionen“ durchzuführen, wie es Brice Robin, der Staatsanwalt von Marseille, formulierte.

Offensichtlich genießt diese Gruppe die Unterstützung zumindest von Teilen der russischen Politik und des russischen Fußballverbands. Igor Lebedew, stellvertretender Präsident des russischen Parlaments und Mitglied im Vorstand des russischen Fußballverbands: „Ich kann nichts Schlimmes an kämpfenden Fans finden. Im Gegenteil, gut gemacht, Jungs! Weiter so!“ Die Hooligans hätten „die Ehre ihres Landes verteidigt und es den englischen Fans nicht gestattet, unser Land zu entweihen“. Und außerdem: In neun von zehn Fällen würden Fans zu Fußballspielen gehen, um zu kämpfen. Das sei normal.

Nicht nur Fußball

Für Lebedew geht es bei einer EM nicht nur um Fußball. Er will dem Westen vorführen, wie wehrlos, verweichlicht und schwul seine multikulturellen und liberalen Gesellschaften sind. Dazu passt auch ein Statement von Vladimir Markin, Leiter der Presseabteilung des einflussreichen Ermittlungskomitees der russischen Föderation, einer mit dem US-amerikanischen FBI vergleichbaren Behörde. Das Problem der französischen Polizisten sei, dass sie überrascht wären, wenn sie auf einen Mann träfen, der so aussieht, wie ein Mann aussehen sollte. Die Polizisten seien einfach zu sehr an schwule Mannsbilder gewöhnt – wegen der vielen Schwulen-Paraden in Frankreich.

Andrei Malosolov, Fußball-Journalist und ehemaliger Sekretär des russischen Fußballverbands, schrieb in einer Kolumne, wenn das russische Team ähnlich viel Leidenschaft zeigen würde wie seine Fans, würde es Europameister werden. Die Russen sollten stolz auf ihre Fans sein – ganz gleich, welche Konsequenzen deren Verhalten nun nach sich ziehen würde.

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Zeitgeschichtliches zur EM: Das Team Nordirland

Northern_ireland_national_football_team_logoVon Dietrich Schulze-Marmeling – Bei der EM in Frankreich wird die DFB-Elf im letzten Gruppenspiel auf Nordirland treffen. Für die Nordiren ist es die erste Teilnahme an einem großen Turnier seit der WM 1986 in Mexiko. Seither hatte sich die europäische Fußballlandkarte erheblich verändert. War Nordirland jahrzehntelang der Größte unter den Kleinen Europas gewesen (auch bei den WM-Turnieren 1958 und 1982 spielte die Provinz mit), so wurde diesem Status nun durch die Auflösung der Sowjetunion, Jugoslawiens und der Tschechoslowakei der Boden entzogen.

Zur verschärften Konkurrenz kam die konfessionelle und politische Spaltung des Landes hinzu. Bei den Katholiken konkurrierte Soccer mit den Gaelic Games (Gaelic Football, Hurling), die unter der Obhut der gesamtirischen, steinreichen und besonders in der Republik Irland politisch einflussreichen Gaelic Athletic Association (GAA) betrieben werden. Und sofern Katholiken kickten, konnten sie häufig mit der nordirischen Auswahl wenig anfangen: zu protestantisch, zu loyalistisch – vor allem die Fans betreffend.

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Geschichte als dritte Halbzeit – eine Replik auf Markwart Herzog

Der Religionsphilosoph Markwart Herzog hat rechtzeitig zum Pokalfinale den FC Bayern zur Aufarbeitung seiner Geschichte im Nationalsozialismus gemahnt.

Zu den entsprechenden Artikeln „Münchner Protokolle“, Spiegel Nr. 21/2016, sowie „FC Bayern sollte NS-Geschichte aufarbeiten“, SZ vom 21.5.2016, hier nun eine Entgegnung von Dirk Kämper, Autor des Buches „Kurt Landauer. Der Mann, der den FC Bayern erfand“, erschienen im Orell Füssli Verlag, Zürich 2014.

von Dirk Kämper – Mit großem Erstaunen habe ich die Erkenntnisse von Markwart Herzog in Spiegel und Süddeutscher Zeitung zur Kenntnis genommen. Mit Erstaunen deshalb, weil ich dort Dinge lese, die meinen eigenen Recherchen zu Kurt Landauer, dem mehrmaligen FC-Bayern-Präsidenten, in ganz wesentlichen Punkten widersprechen.

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Bayern gegen Juve, oder: der Gipfel des Guardiola-Bashings

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Pep Guadiola bei der Bayern-Meisterfeier 2014 (Harald Bischoff, „Pep Guardiola bei der Siegesfeier des FC-Bayern im Hof des Münchner Rathauses“, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Pep_Guardiola_9498.jpg)

– von Kieran Schulze-Marmeling. Eins direkt mal vorweg: Ja, ich bin Fan der Arbeit Guardiolas. Was nicht heißt, dass ich nicht auch mal Entscheidungen hinterfrage. Im Gegenteil, genau das finde ich so interessant an ihm. Im Gegensatz zu anderen Trainern gibt es bei ihm kein „never change a winning team“. Ich bewundere das, weil der Trainer sich auf diese Weise viel angreifbarer macht, als wenn er immer nur auf die selbe Mannschaft setzen würde. Was übrigens zugleich impliziert, dass ihm das Wohl des Vereins deutlich wichtiger ist als sein eigenes.

Dieser Text wurde von Gastautor Kieran Schulze-Marmeling in der Nacht nach dem 4:2-Sieg des FC Bayern gegen Juventus Turin verfasst. Kieran war in der Saison 2015/16 Co-Trainer in der U19-Bundesliga und hat seine Bachelorarbeit über die Krise des niederländischen Fußballs geschrieben. Wir halten seine Sicht im Kontext des gestern von Dietrich Schulze-Marmeling veröffentlichten Beitrags über die Form der Kritik an Guardiola ebenfalls für lesenswert.

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Anmerkungen zum Guardiola-Bashing

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Pep Guardiola bei einer Champions-League-Pressekonferenz im Jahr 2015 (Bogdan Zajaz, „Pep Guardiola as a coach of Bayern Munich 2015“, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Pep_Guardiola_2015.jpg)

von Dietrich Schulze-Marmeling – Kurz vor Guardiolas Abgang nach England überschlagen sich einige Experten darin, dessen Leistungen beim FC Bayern herabzuwürdigen. Mit Felix Magath nun auch ein ehemaliger Bayern-Trainer, der in der Sendung „kicker.tv – Der Talk“ lapidar behauptete: „Ohne Champions League-Gewinn hätte das sicher auch ein anderer geschafft.“ Magath stellte sogar Guardiolas Wirken beim FC Barcelona nachträglich in Frage: „Guardiola hatte bei Barcelona die besten Spieler Europas.“ Richtig ist: Guardiola hatte einige der besten Spieler Europas. Und viele von ihnen gehörten in diese Kategorie, weil Guardiola sie ausgebildet oder weiterentwickelt hatte.

Nun, was lässt sich über Magaths Dienstzeit beim FC Bayern sagen? Als Magath im Sommer 2004 vom VfB Stuttgart zu den Bayern wechselte, machte er keinen Hehl daraus, dass es ihm primär um die Anreicherung seiner Vita um Titel ging. „Eine echte Chance, mit meiner Mannschaft Deutscher Meister zu werden, hatte ich in Stuttgart nicht.“ Schon damals konnte man Titel am ehesten mit dem FC Bayern gewinnen. Und auch damals wurde der Gewinn der Meisterschaft als Selbstverständlichkeit betrachtet.

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Congratulations Leicester

von Dietrich Schulze-Marmeling – Über das Himmelfahrtswochenende fahre ich mit drei Jugendmannschaften nach Manchester. Auf dem Rückweg zum Kontinent wollten wir noch ein Premier-League-Spiel mitnehmen. Entlang der Route kamen nur Aston Villa, Crystal Palace, West Ham und Leicester in Betracht.

Eine im Herbst 2015 gestellte Anfrage nach 76 Tickets wurde nur von Leicester City beantwortet. Man würde mein Anliegen mit Wohlwollen behandeln, aber eine Zusage für so viele Tickets sei zum augenblicklichen Zeitpunkt nicht möglich. Man müsse den Saisonverlauf abwarten. Vielleicht ginge es für die Mannschaft ja am vorletzten Spieltag bzw. im letzten Heimspiel noch um etwas. In der Saison 2014/15 sah Aufsteiger Leicester lange Zeit wie der Absteiger Nr. 1 aus. Leicester war nach 28 von 38 Spielen Tabellenletzter. Der Abstand zum rettenden Ufer betrug sieben Punkte. Zehn Spieltage später hatte Leicester sechs Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsrang. Von den letzten neun Spielen hatte man sieben gewonnen. Vermutlich steckte meinem Kommunikationspartner dieses dramatische Saisonfinale in den Knochen. Vermutlich erwartete er erneut einen langen Abstiegskampf. Dachte ich wenigstens, weshalb ich freundlich zurückschrieb: „Alles klar! Melde mich noch einmal im Frühjahr. Bin mir aber sicher, dass Leicester am 37. Spieltag im gesicherten Mittelfeld steht – jenseits von Gut und Böse!“

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„Genug ist nicht genug“

von Hardy Grüne – Sandro Wagner möchte bedauert werden. Seine „komplette Jugend“ habe er vernichtet, um für Geld Fußball spielen zu können. „Du hast kaum Freunde in der Jugend, kannst nicht einfach in die Disco abends. Da musst du fit sein, da hast du Spiele“, klagt er über die Folgen der regelmäßigen Trainings- und Übungseinheiten, die der Versuch, im Leistungssport eine Karriere hinzulegen, so mitbringen.

Klingt ein bisschen nach dem 13-jährigen Mädel aus meiner Nachbarschaft, die beim örtlichen Handballklub spielt und fast jeden Sonntagmorgen um 9 Uhr auf der Platte zu stehen hat. Mit 13 ist sie noch nicht im Disco-Alter, doch ihr künftiges Problem ist absehbar, denn sie ist ehrgeizig und will eines Tages in der Verbandsligamannschaft ihres Klubs spielen. Dazu braucht es nicht nur Ehrgeiz und Talent, sondern vor allem Bereitschaft zum Verzicht.

Ihre Sportsachen zahlt sie übrigens selbst. Wie auch den Mitgliedsbeitrag beim Verein, damit sie überhaupt spielen kann. Und wie die Mannschaft am frühen Sonntagmorgen zu den Auswärtsspielen in bis zu 50 Kilometer vom Wohnort entfernte Sporthallen kommt, ist allwöchentlich hitzig diskutierter Streitpunkt unter den Eltern der jungen Damen. Denn die leisten den entsprechenden Fahrdienst. Ehrenamtlich, auf eigene Kosten und mit persönlichem Risiko. Willkommen in der Welt des Leistungssports.

Verdienen Profifußballer genug? Sandro Wagner hat seine Meinung zu diesem Thema kundgetan. Foto: "Icetea 99" (Autor), "Sandro Wagner nach Tor", Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Sandro_Wagner_im_Trikot_von_Darmstadt.jpg
Verdienen Profifußballer genug? Sandro Wagner hat seine Meinung zu diesem Thema kundgetan. Foto: „Icetea 99“ (Autor), „Sandro Wagner nach Tor“, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Sandro_Wagner_im_Trikot_von_Darmstadt.jpg

Sandro Wagner meint, wenn man sich so vehement für eine Sache einsetze, wie er es getan habe, müsse man entsprechend entlohnt werden. Und dann seien selbst 12 Mio. Euro, wie sie so mancher Kollege beim FC Bayern einsackt, längst nicht genug. Mir fällt es schwer, bei diesen Aussagen nicht zynisch zu werden. Zumal in Zeiten, in denen breite Bevölkerungsschichten Sorgen um ihre Renten haben und vor allem die Jugend häufig vor der Aussicht auf eine schleppende Karriere im Prekariat steht.

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